KörperSchafftKlang mit
hamletmuele
Eine Stimm-Theater-Performance
 
hamletmuehle

Shakespeares Prinz Hamlet gilt zu Recht als Archetypus des modernen Mannes. Doch man könnte annehmen, wir hätten die Probleme Hamlets heute mehr oder weniger gelöst. Die Regeln für erfolgreiche Entscheidungsfindung und effektives Self-Management sind bekannt und werden in Büchern, Seminaren und Coachings an den Mann – und die Frau – gebracht. Die Psychoanalyse hat uns deutlich gemacht, wie der Geist des Vaters auf die Söhne und ihr Schicksal einwirkt.

Doch trotz dieser Erkenntnisfortschritte hängen die Männer der postpostmodernen Welt noch immer in der Hamletmühle fest. Vielleicht tiefer denn je. Die Hyperaktivität unserer Zeit täuscht kaum darüber hinweg, wie schwer es heute Männern aller Alterstufen fällt, zu eigenen Entscheidungen zu kommen, aus denen ein selbstbestimmtes Handeln erwächst.

Gemeinsam mit Gästen steigen die Männer des Ensembles KörperSchafftKlang in die Hamletmühle. In ihrer Stimm-Theater-Performance erkunden sie, in welchen Mühlrädern, -steinen und Getrieben sich der Mann im 21. Jahrhundert verfangen hat. Wie immer bei KörperSchafftKlang, steht dabei die menschliche, respektive die männliche Stimme als Erkundungsmedium im Vordergrund.

In der Performance, die das Ensemble unter der Leitung des Stimmkünstlers Ralf Peters entwirft, wird sich an jedem Abend neu entscheiden, welche konkreten Drehungen der Hamletmühle auftauchen und aufeinander folgen. Die Darsteller wissen zwar, was ungefähr auf sie zukommen wird, aber nicht, wann und in welcher Reihenfolge. Allein das voraussehbare Ende ist in Anlehnung an Shakespeares Hamlet, der uns durch die Performance begleitet, gesetzt. So wie man selbst in den Mühlen des Alltags nicht vor Überraschungen gefeit ist, wird sich die Hamletmühle für Publikum und Performer bei jeder Aufführung in neuem Ablauf zeigen.

Darsteller: Hans van Almsick, Bernd Blömer,
Winni Heil, Ralf Peters
Performer: Michael Korneffel
Künstlerische Leitung: Ralf Peters
Kostüm und Bühnenbild: Hans van Almsick
Licht: Bernd Blömer, Frank Schulte-Hermann
Dramaturgie: Winni Heil

Presse


  StadtRevue Köln
  ”...Absolut gelungen und überaus sehens- und
  hörenswert.“  mehr...





  Kölner Wochenspiegel
  ”...gehaucht, geflüstert, gesprochen, gesungen,
  gekrächzt und geschrien bahnten sich die Laute
  ihren Weg...“  mehr...






  choices
  ”...Im Bestfall ergibt sich ein unerhört gutes
  akustisches Spektakel, das Hamlets Psychostruktur
  auf den Mann des 21. Jahrhunderts überträgt...“   mehr...







  WDR 3 Resonanzen

 
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(Bei Veröffentlichung bitte mit credit
Foto: Hartmut Schug)

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Eine Produktion von stimmfeld e.V.

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